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300km an der Werra entdecken

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Wer auf der Suche nach einer schönen Radtour durch äußerst reizvolle Landschaften ist, der sollte eine Tour entlang des Werra Radweges in Angriff nehmen. Die Werra ist einer der beiden Qüllflüsse der Weser und entspringt unweit des Rennsteigs auf den Höhen des Thüringer Walds. Mit der Fulda vereinigt sich der Fluss bei Hannoversch Münden, ab wo der Strom dann den Namen Weser trägt. Der Werra Radweg hat eine Gesamtlänge von rund 300 Kilometern und bietet zahlreiche Möglichkeiten für interessante Zwischenstopps.

Erste Höhepunkte auf der Tour

Nachdem der Radweg den Thüringer Wald verlassen hat, wird die Landschaft von schönen Aün geprägt. Immer wieder wechseln sich flache Etappen mit leichten Anstiegen ab. Passiert werden die Rhön und der Solling. Ein echter Hingucker sind auch die Kaliberge zwischen Philippsthal und Heringen. Erster Stopp sollte in der Theaterstadt Meinigen eingelegt werden, wo eine restaurierte Altstadt und das Elisabethenschloss locken. In Bad Salzungen gibt es ein Solebewegungsbad, das schon auf die Zeiten der Kelten zurückgeht, und eine große Saunalandschaft. Für ermüdete Radfahrer ist ein Halt dort genau das Richtige.

Wartburg und Fachwerk-Architektur

Der nächste Abstecher auf der Fahrt sollte nach Eisennach gemacht werden. Dort steht die Wartburg, eine der mächtigsten Festungsanlagen Europas, die eng mit der deutschen Geschichte verbunden ist. Im weiteren Verlauf des Werra Radwegs können Stopps in Creuzburg, Treffurt und Wanfried gemacht werden, alles Städtchen mit einem schönen Ortskern. Witzenhausen schließlich ist als Kirschenstadt bekannt. Besonders reizvoll ist ein Besuch dort im Frühjahr. Der Zielort Hannoversch Münden beeindruckt am Ende der Tour mit seiner mittelalterlichen Kulisse. Fast nirgendwo in Deutschland lassen sich so viel gut erhaltene Häuser in Fachwerk-Architektur finden wie dort. Wer den Werra Radweg in gemütlichem Tempo zurücklegen möchte, der sollte dafür mindestens vier Tage mit drei Übernachtungen einplanen.

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