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Zwischen der Inn- und Marchmuendung – Reisen entlang der Donau

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Verlässt die Donau die letzte bayerische Stadt, macht sie sich auf ihren Weg durch den Südosten Europas. Unterhalb der Passaür „Veste Oberhaus“ nimmt sie bereitwillig die Ilz und später den Inn in sich auf und strömt breit und mächtig der österreichischen Grenze entgegen. Bei einer Flusskreuzfahrt auf der Donau entdeckt man malerische Landschaften und passiert die Städte Linz und Wien. Unweit der Kapitale der Alpenrepublik erheben sich die Türme Bratislavas. Als Zwillings-Städte liegen sich Wien und das frühere Pressburg gegenüber und bilden einen der größten Ballungsräume entlang des Flusses. Gemächlich sieht man von Deck aus die Schlögener Schlinge und Linz an sich vorüberziehen und bestaunt die sonnigen Weinberge der Wachau.

Das Palmenhaus in Wien

Kulturlandschaften entdecken

Zu den bedeutsamen Stätten der Kulturlandschaft Wachau gehört das idyllisch gelegene Schloss Wolfsberg. Hat man eine Donaufahrt unter www.flusskreuzfahrten-leserreisen.de gebucht, grüßt das stimmungsvolle Bauwerk von einem Steilhang herunter. Die erste urkundliche Erwähnung über Schloss Wolfsberg findet sich bereits im 13. Jahrhundert. Die Künstler des Renaissance machten es zu einem bis dato sehenswerten Schmuckstück jener Epoche. Nur wenige Kilometer davon entfernt taucht die Altstadt von Krems vor dem Schiffsbug auf. Das „Steiner Tor“ meint das Wahrzeichen der Region und im „Karikaturmuseum“ halten die Künstler Gustav Peichl und Manfred Deix dem 20. Jahrhundert einen Spiegel vor.

Die Slowakei als Bindeglied

Kurz hinter Wien wird die Donau erstmalig zum Grenzfluss zwischen zwei Staaten. Die Slowakei und Österreich werden durch ihre Fluten getrennt. So avancierte die Grenzstadt Bratislava zum Bindeglied Osteuropas und zeigt Kultureinflüsse unterschiedlichster Nationen und Ethnien. Als auffälligstes Gebäude der Stadt thront die „Burg Bratislava“ auf einem 85m hohen Felsen über der Donau. Reisende genießen einen fulminanten Blick auf das Flusstal und die engen Gassen der Altstadt. Martinsdom, Altes Rathaus und das Michälertor rahmen den Hauptplatz ein. Kunstinteressierte sollten sich in das schmucke „Palais Esterházy“ aufmachen. Jenes fungiert als Ausstellungsfläche der Slowakischen Nationalgalerie.

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