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Das „Heim der Riesen“ und ein Heiliger – Wandern in Suednorwegen

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Vergletscherte Bergwelten, beschauliche Täler und der Blick auf die Weiten des Ozeans stellen im Königreich Norwegen keinen Widerspruch dar. Die phantastischen Landschaften des skandinavischen Staates führen Wanderer in die schönsten und idyllischsten Regionen ganz Europas. Höhenwege qüren die steilen Fjordküsten und auch auf wenig hochalpinen Etappen wird man vom Glitzern der Schneefelder verzaubert.

Norwegen: ein Land mit Horizonten

Ausflüge mit dem Boot

Im Herzen Südnorwegens liegt der Besseggen. Der 1743 Meter hohe Bergrücken offeriert Teilnehmern der Stewa Busreisen einen faszinierenden Blick auf zwei verschiedenfarbige Gewässer. Die kahlen Bergformationen gehören zum Massiv des Jotunheimen. Über 200 Zweitausender machen das „Heim der Riesen“, so die wörtliche Übersetzung zu einem Eldorado für passionierte Wanderer und Bergsteiger. Der langgestreckte, smaragdgrüne Gjende-See und das beinahe schwarz erscheinende Gewässer Bessvatnet liegen sich unterhalb des Gipfels gegenüber und sind lediglich durch ein schmales Felsenband getrennt. Rund 50 Meter misst jene natürliche Barriere an Breite und ist mit einem anspruchsvollen, aber landschaftlich reizvollen Wanderweg erschlossen. Um in den Genuss der bunten Zwei-Seen-Wanderung zu kommen, stehen in den Sommermonaten Ausflugsboote bereit. Von Gjendesheim aus kreuzen Naturliebhaber über den grünen Gebirgssee und begeben sich ab der Hütte Memurubu auf Entdeckungsreise.

Gipfel im Fjell

König Olav fiel im Jahre 1030 in der Schlacht von Stiklestad und gilt den Norwegern als Nationalheiliger. Seinen damaligen Weg nach Trondheim beschreiten dieser Tage nicht mehr nur Pilger. Auch Wanderer wissen die gut beschilderten Etappen des St. Olavs-Weg zu schätzen. Einer der beschaulichsten Streckenabschnitte führt von Dombas am Ende des Gudbrandsdalen bis nach Oppdal am Fuße des Dovrefjell. Auf gemütlichen Pfaden begegnen Reisenden tausende Schafe, die auf dem Hochplateau friedlich weiden. Optischer und tatsächlicher Höhepunkt des Fjells ist der 2286 Meter hohe Snohetta. Gipfeltouren sind jedoch nur erfahrenen Bergsteigern zu empfehlen. Doch auch weniger ambitionierten Sportlern stehen abwechslungsreiche und malerische Routen zur Auswahl . Bleibt man auf dem Olavsweg, macht man im Osten des Parks Bekanntschaft mit den zottigen Fjordpferden.

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