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Tren Cucero: per Zug durch Ecuador

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Ecuador ist ein faszinierendes Land in Südamerika. Es grenzt an Kolumbien und Peru. Das tropische Land, durch den der Äquator verläuft, umfasst Landschaften vom Tiefland an der Küste des Pazifik, über das Amazonas-Tiefland Oriente bis hin zum Andenhochland Sierra. Der Oriente ist ein tropisches Regenwaldgebiet, welches ein Teil des Amazonasbeckens ist. Eine Reise bietet Urlaubern einen beeindruckenden Einblick in die Geschichte und landschaftliche Schönheit Ecuadors. Ecuador ist von Peru und Kolumbien über die Panamericana erreichbar.

Ein gigantischer Plan

Die pazifische Küste sollte mit dem Andenhochland Sierra vereinigt werden. Unter Anleitung des amerikanischen Ingenieurs Archer Harman begannen die Arbeiten mit einheimischen Arbeitskräften. Das unerbittliche Klima, Malariainfektionen und Bisse von Giftschlangen forderten zahlreiche Todesopfer. Große Probleme häuften sich auf, doch kamen die Arbeiten letztendlich zu einem guten Ende. Ein goldener Nagel wurde von der Tochter des Präsidenten América Alfaro an der letzten Station von Chimbacalle aufgehängt. Das Ereignis symbolisierte das Ende des gigantischen Eisenbahnprojektes.

Der Zugverkehr mit Tren Crucero

Der Tren Cucero fährt durch das südamerikanische Land Ecuador. Die Reise beginnt in der Hauptstadt Quito in den Anden und führt nach Guayaquil am Golf von Guayaquil. Die Reise daürt insgesamt vier Tage. Sie bietet den einzelnen Passagieren ein besonderes Erlebnis. Der Zug wird von einer Dampf- oder Diesellokomotive angetrieben. Er bietet Platz für mehr als 50 Passagiere und besitzt vier Waggons. Jeder Waggon wurde im Stil einer anderen historischen Epoche ausgestattet. Die Gäste können einen einzigartigen Panoramablick auf schneebedeckte Berggipfel oder die grüne Küstenlandschaft genießen. Der Zug bietet ein reichhaltiges Speise- und Getränkeangebot an.

Besondere Höhepunkte der Reise sind geplante Touren in das Landesinnere, die landestypische Küche und Übernachtungen in Haciendas. Auf dem Veranstaltungsprogramm stehen Tagesreisen zum Nationalpark Cotopaxi, zur Blumenplantage von Nevado Roses, zum bekannten Aussichtspunkt Nariz del Diable, zum Markt von Guamote und ein Aufenthalt bei den südamerikanischen Ureinwohnern.

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1 Comment

  1. Jochen
    3. Dezember 2013 at 5:03 pm — Antworten

    Also auf dem Bild sehen die Schienen ja wirklich abenteuerlich aus, so als wären die noch aus Zeiten des „wilden Westens“. Aber würde mich auch sehr reizen dieses Land einmal mit dem Zug zu durchqueren. Bin mir sicher man nimmt sehr eindrucksvolle Bilder mit.

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