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Helden, Kaskaden und ein Seeungeheuer – eine Reise durch Suedamerika

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Die endlosen Weiten der Pampa, die tropischen Regenwälder des Rio Paraguay und die schneebedeckten Berge der Anden machen eine Südamerika Rundreise zu einem facettenreichen Unterfangen. Im Grenzgebiet zwischen Paraguay und Argentinien stürzen sich die Iguazú-Wasserfälle über 80 Meter in die Tiefe. Die Kaskaden des gleichnamigen Flusses gehören zu den spektakulärsten Naturschauspielen der Erde. Mit kleinen Booten chauffieren kompetente Guides Touristen ganz dicht an die rauschenden und tosenden Wässer heran und informieren über die geologischen Hintergründe jenes Grabenbruchs. Den Sprühregen, den der Iguazú dabei verursacht sieht man noch in einer Entfernung von mehr als 50 Kilometern aufsteigen. Schaukelnd nähern sich die Boote dem sogenannten „Teufelsschlund“, der engsten Stelle der tektonischen Verwerfung.

 Paraguays Metropole: Asunción

Asunción, die pulsierende Kapitale Paraguays liegt im Westen des Landes und verzaubert mit einem der schönsten Plätze Lateinamerikas. Der „Plaza de los Hérös“, der Heldenplatz bildet das Herz der Metropole. Auf einer Südamerika Rundreise kann man dort die Mentalität und das Lebensgefühl Paraguays hautnah erfahren. Im schneeweißen Pantheon werden die Gebeine nationaler Kriegshelden aufbewahrt. Nicht nur in seiner Funktion, sondern auch optisch erinnert das auffällige Bauwerk an den Invalidendom von Paris. Gegenüber liegt die riesige „Catedral Metropolitana“. Das katholische Gotteshaus gedenkt mit seinem Altarbild an die missionarischen Bemühungen der Franziskaner und Jesuiten.

Idylle in den Anden

Ganz im Westen Argentiniens liegt die idyllische Andenstadt San Carlos de Bariloche. Jene schmiegt sich an den landschaftlich reizvollen See Nahül Huapi. Ein über 85 Jahre alter Ausflugsdampfer namens „Modesta Victoria“ kreuzt gemächlich über das fjordähnliche Gewässer und tangiert dabei die Insel Quetrihué. Auf dem unbewohnten Eiland gedeiht eine botanische Besonderheit: Ein Arrayán-Myrtenwald. Von Bord aus können Teilnehmer einer Südamerika Rundreise die rindelosen Bäume mit ihrer rötlichen Färbung bestaunen. Schon die Ureinwohner der Region erzählten von einem schrecklichen Ungeheür, das im See sein Unwesen treiben soll. Der bis zu 45 Meter lange „Nahuelito“ meint angeblich eine überlebende Urzeitechse.

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